Verbrauch vergleichen
Mit dem Stromspiegel den eigenen Verbrauch einordnen und Einsparpotenzial erkennen.
Wie viel Stromverbrauch im Haushalt ist eigentlich normal? Erfahren Sie, wie der Stromverbrauch aussieht und wo Einsparpotenziale liegen. Jetzt Überblick holen!
Mit dem Stromspiegel den eigenen Verbrauch einordnen und Einsparpotenzial erkennen.
Je mehr Personen im Haushalt leben, desto höher fällt der Stromverbrauch im Alltag aus.
Wohnungen verbrauchen oft weniger Strom als Einfamilienhäuser mit größerer Fläche.
Wer Wasser mit Strom erhitzt, hat oft deutlich höhere Stromkosten im Jahresverlauf.
Große Haushaltsgeräte sind Hauptverursacher und bieten hohes Sparpotenzial.
Durch bewusstes Verhalten und moderne Technik lässt sich viel Energie sparen.
Wie viel Strom ein Haushalt braucht, hängt von der Haushaltsgröße, dem Wohnstil und der Nutzung ab. Ein durchschnittlicher Haushalt mit drei Personen verbraucht etwa 3.000 bis 4.000 kWh pro Jahr. Entscheidend ist, ob auch Warmwasser elektrisch erzeugt wird.
Ein normaler Stromverbrauch im Haushalt liegt – laut Stromspiegel – für zwei Personen in einer Wohnung bei rund 2.500 bis 3.300 Kilowattstunden im Jahr. Liegen Ihre Werte darüber? Dann am besten prüfen und Tipps zum Stromsparen anwenden.
Monatlich verbrauchen Haushalte je nach Größe und Technik rund 150 bis 400 Kilowattstunden Strom. Das entspricht bei einem Preis von 42 Cent pro Kilowattstunde etwa 60 bis 170 Euro. Der genaue Wert lässt sich am besten über den Zähler oder eine App verfolgen
Strom lässt sich durch viele einfache Maßnahmen sparen: alte Geräte austauschen, LEDs nutzen, Stand-by vermeiden. Auch bewussteres Verhalten im Alltag hilft. Unsere Stromspartipps für den Haushalt zeigen, wie Sie dauerhaft Energie und Geld sparen.
Wie viel Strom ist eigentlich üblich? Der durchschnittliche Stromverbrauch im Haushalt hängt stark von der Anzahl der Personen, der Wohnform und den Geräten ab. Zur Orientierung: Ein normaler Stromverbrauch im Haushalt liegt laut Stromspiegel für eine Familie mit drei Personen in einer Wohnung bei etwa 2.500 bis 3.300 Kilowattstunden im Jahr. Doch aufgepasst: Auch dieser Durchschnitt ist kein Idealwert, denn oft steckt hier noch viel Einsparpotenzial. Wer auf effiziente Geräte achtet, Stromfresser im Haushalt erkennt und bewusst mit Energie umgeht, kann seinen Verbrauch deutlich senken.
Wie hoch der Stromverbrauch im Privathaushalt ausfällt, hängt von mehreren Faktoren ab.
Besonders relevant ist die Anzahl der Personen. Denn je mehr Menschen unter einem Dach leben, desto häufiger laufen Herd, Waschmaschine oder Fernseher – und desto höher liegt am Ende der gesamte Stromverbrauch im Haushalt. Auch digitale Geräte, Ladegeräte und Beleuchtung tragen ihren Teil zum Energiebedarf bei.
Auch die Wohnform hat großen Einfluss auf den Energiebedarf. In einer Wohnung liegt der Verbrauch meist niedriger als in einem Haus. Der Stromverbrauch einer Wohnung ist oft geringer, weil weniger Fläche beleuchtet und beheizt werden muss. Das senkt den durchschnittlichen Stromverbrauch der Wohnung deutlich.
Wird Warmwasser elektrisch erzeugt – zum Beispiel per Durchlauferhitzer oder Boiler –, steigt der Stromverbrauch im Haushalt spürbar. Besonders bei mehreren Personen im Haushalt fällt das stark ins Gewicht. Warmwasserbereitung kann bis zu ein Fünftel des gesamten Stromverbrauchs ausmachen.
Wenn Sie mit einer Wärmepumpe heizen und/oder Ihr E-Auto zu Hause laden, steigt damit auch Ihr Stromverbrauch im Haushalt – und es fallen im Gegenzug andere Energiekosten weg. Da diese Faktoren jedoch stark vom Einzelfall abhängen, beschränken wir uns hier auf den Stromverbrauch ohne Wärmepumpe und ohne E-Auto.
Wie viel Strom verbraucht ein Haushalt durchschnittlich und was kostet das? Die folgende Stromverbrauch-Tabelle für Haushalte gibt einen ersten Überblick.
Sie zeigt den Stromverbrauch im Haushalt pro Jahr in Kilowattstunden (kWh), und zwar für unterschiedliche Haushaltsgrößen, Wohnformen und mit oder ohne Warmwasserbereitung durch Strom. Auch die Stromkosten im Haushalt sind aufgeführt, basierend auf einem angenommenen Strompreis von 39 Cent pro Kilowattstunde.
Hinweis: Der Stromverbrauch im Haushalt pro Tag lässt sich zwar grob aus dem Jahreswert ableiten – doch Achtung: Der tatsächliche Tagesverbrauch schwankt stark. Durchschnittswerte liefern daher nur eine grobe Orientierung.
Wenn Sie beispielsweise einen Tagesausflug machen, erst abends zurückkommen und dann nur noch müde ins Bett fallen, haben Sie einen niedrigeren Tagesverbrauch als wenn Sie mehrere Ladungen Wäsche waschen, diese anschließend in den Trockner geben und abends einen ausgiebigen Filmabend im Heimkino veranstalten.
| Haushaltsgröße | Wohnform | ohne Warmwasser (kWh/Jahr) | mit Warmwasser (kWh/Jahr) | Stromverbrauchskosten* mit / ohne Warmwasser |
|---|---|---|---|---|
Wohnung |
1.500 |
1.900 |
585 / 741 Euro |
|
2 Personen |
Wohnung |
2.300 |
3.000 |
897 / 1.170 Euro |
3 Personen |
Wohnung |
2.900 |
4.000 |
1.131 / 1.560 Euro |
Wohnung |
3.000 |
4.500 |
1.170 / 1.755 Euro |
|
Einfamilienhaus |
2.600 |
3.000 |
1.014 / 1.170 Euro |
|
Einfamilienhaus |
3.100 |
3.800 |
1.209 / 1.482 Euro |
|
3 Personen |
Einfamilienhaus |
3.500 |
5.000 |
1.365 / 1.950 Euro |
4 Personen |
Einfamilienhaus |
3.900 |
5.700 |
1.521 / 2.223 Euro |
* Berechnung auf Basis von 0,39 €/kWh
Je nach Haushalt fließt der Strom an ganz unterschiedlichen Stellen. Aber bestimmte Bereiche stechen immer wieder heraus und sind daher prädestiniert für Maßnahmen zum Energiesparen. Die folgende Grafik zeigt, wofür in einem durchschnittlichen Haushalt der meiste Strom verbraucht wird:
Kühl- und Gefriergeräte, Waschmaschine, Spülmaschine und Trockner gehören zu den größten Stromfressern im Haushalt. Vor allem ältere Modelle verbrauchen oft deutlich mehr als nötig. Der Austausch gegen moderne, effiziente Geräte kann den Stromverbrauch im Haushalt nachhaltig senken und sich bereits nach wenigen Jahren rechnen.
Fernseher, Router, Computer und Spielkonsolen laufen oft stundenlang, manchmal auch im Stand-by. Wer Geräte konsequent ausschaltet und die Stand-by-Funktion vermeidet, kann jährlich bis zu 100 Euro sparen. Mehrfachsteckdosen mit Schalter helfen dabei.
Viele Haushalte verbrauchen noch unnötig viel Strom fürs Licht. Alte Halogen- oder Glühlampen durch LEDs zu ersetzen, spart nicht nur bis zu 80 Prozent der Energie, sondern bietet auch eine bessere Lichtausbeute und eine längere Lebensdauer.
In der Küche lauert ebenfalls oft ungenutztes Sparpotenzial. Wer regelmäßig kocht, treibt damit auch den Stromverbrauch im Haushalt in die Höhe, vor allem beim Backofen und beim Kochen mit alten Elektroherden.
Dabei lässt sich viel Strom sparen: Töpfe mit Deckel nutzen, Wasser im Wasserkocher statt auf der Herdplatte erhitzen oder beim Backen auf das Vorheizen verzichten. Mit einem modernen Induktionsherd sparen Sie zusätzlich.
Online Marketing Referent
Timmy Hack ist Online Marketing Referent mit fundiertem Wissen rund um Stromverbrauch und Energiethemen. Er entwickelt zielgerichtete Marketingstrategien, die komplexe Inhalte verständlich und attraktiv kommunizieren. Dabei verbindet er technische Expertise mit kreativem Ansatz, um die Zielgruppen effektiv zu erreichen.
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