Geräte im Blick
Haushaltsgeräte sind die größten Stromfresser im Haushalt – hier gibt es viel Einsparpotenzial.
Schon mit einfachen Maßnahmen können Sie viel Strom sparen. Entdecken Sie unsere 25 effektiven Tipps, um Ihren Stromverbrauch zu senken.
Haushaltsgeräte sind die größten Stromfresser im Haushalt – hier gibt es viel Einsparpotenzial.
Effiziente Geräte, smarte Nutzung und richtige Einstellungen senken den Verbrauch.
Energiesparlampen und abschaltbare Steckdosenleisten helfen im Alltag.
Wer Strom bewusst nutzt, kann mehrere Hundert Euro pro Jahr sparen.
Bis zu 50 Prozent weniger Stromverbrauch sind partiell möglich.
Viele Geräte verbrauchen auch im Standby-Modus Strom. Besonders betroffen sind Fernseher, WLAN-Router, Computer, Ladegeräte und Küchengeräte mit Display. Eine abschaltbare Steckerleiste oder Zeitschaltuhr hilft, unnötigen Verbrauch zu vermeiden und den Stromverbrauch zu senken.
Durchschnittlich können Haushalte in Deutschland zehn bis 20 Prozent ihres Stromverbrauchs einsparen, wenn sie bewusster mit Energie umgehen. Maßnahmen wie effizientere Geräte, smarte Thermostate und das Vermeiden von Stand-by-Verbrauch senken die Stromkosten nachhaltig.
Die größten Stromfresser sind
Wer diese Geräte effizient nutzt, kann Strom sparen und seine Stromkosten enorm senken. Eine detaillierte Übersicht gibt unser Artikel Stromfresser im Haushalt.
Jeder Haushalt kann Strom sparen – oft genügen schon kleine Anpassungen für große Effekte auf der Stromabrechnung. In den folgenden Abschnitten finden Sie praktische Stromspartipps, aufgeteilt in Haushalt, Alltag und Profi-Tricks.
Die meisten Stromkosten entstehen durch große Haushaltsgeräte. Besonders beim Kochen, Waschen, Kühlen und bei der Unterhaltungselektronik lässt sich viel Strom sparen. Wenn Sie wissen, wie viel Energie Ihre Geräte benötigen, können Sie Ihre Stromkosten nachhaltig reduzieren.
In der Küche entstehen rund 30 Prozent des gesamten Stromverbrauchs im Haushalt – vor allem durch Kühlschrank, Herd und Spülmaschine. Diese Stromspartipps helfen beim Senken der Energiekosten.
| Maßnahme | Ersparnis pro Jahr |
|---|---|
Kühlschrank auf 7 Grad einstellen |
ca. 15 Euro |
Wasser im Wasserkocher erhitzen |
ca. 10 Euro |
Geschirrspüler nur voll beladen laufen lassen |
ca. 20 Euro |
Die Warmwasserbereitung macht zwölf Prozent des Stromverbrauchs im Haushalt aus. Wer Strom sparen will, sollte hier besonders aufmerksam sein.
| Maßnahme | Ersparnis pro Jahr |
|---|---|
Sparduschkopf nutzen |
ca. 40 Euro |
Waschmaschine auf 30 Grad nutzen |
ca. 25 Euro |
Wäsche an der Luft trocknen |
ca. 50 Euro |
Elektronik ist ein weiterer Bereich, in dem sich viel Strom sparen lässt. Vor allem Fernseher, Router und Beleuchtung haben oft großes Sparpotenzial. Diese Stromspartipps helfen, unnötige Kosten zu vermeiden.
| Maßnahme | Ersparnis pro Jahr |
|---|---|
LED-Lampen statt Halogen nutzen |
ca. 15 Euro |
Fernseher nicht auf Stand-by lassen |
ca. 10 Euro |
WLAN-Router nachts ausschalten |
ca. 8 Euro |
Im Alltag gibt es viele Möglichkeiten, den Stromverbrauch zu reduzieren und dadurch nicht nur der Umwelt etwas Gutes zu tun, sondern auch bares Geld zu sparen.
Letzteres können Sie auch, indem Sie Ihren Stromtarif prüfen. Denn mit einem günstigen Tarif wie TEAG.Strom easy sparen Sie zusätzlich. Weniger Strom im Alltag verbrauchen Sie mit diesen acht Stromspartipps:
Viele Haushaltsgeräte verbrauchen unnötig viel Strom, wenn sie ineffizient genutzt werden. Beispielsweise benötigt eine volle Waschmaschine weniger Energie pro Kleidungsstück als eine halbleere Trommel. Auch beim Kochen hilft es, mit Deckel zu garen – so können Sie bis zu 30 Prozent Strom sparen.
Den Backofen brauchen Sie nicht immer vorzuheizen. Für viele Gerichte reicht es, das Essen direkt in den kalten Ofen zu stellen. Außerdem bleibt die Restwärme lange erhalten, sodass Sie ihn fünf bis zehn Minuten früher ausschalten können. Wer Umluft statt Ober- und Unterhitze nutzt, kann zusätzlich bis zu 15 Prozent Strom sparen.
Ladegeräte, die in der Steckdose bleiben, ziehen auch ohne angeschlossene Geräte Strom. Auch Bildschirme, die ständig auf Stand-by sind, summieren sich beim Verbrauch. Deshalb am besten ungenutzte Displays und Netzteile ganz vom Strom trennen – so lässt sich ohne Aufwand Strom sparen im Alltag.
Wer die Trocknungsfunktion der Spülmaschine deaktiviert, kann pro Spülgang bis zu 50 Prozent Strom sparen. Einfach die Tür nach dem Spülgang öffnen und das Geschirr an der Luft trocknen lassen.
Ein gut organisierter Kühlschrank hilft, Energie zu sparen. Warme Speisen erst abkühlen lassen, bevor sie hineingestellt werden, und Kühlbereiche effizient nutzen. Die oberste Ablage eignet sich für bereits Gekochtes, Gemüse gehört ins Gemüsefach – so bleibt alles länger frisch, ohne dass der Kühlschrank stärker kühlen muss.
Moderne Fernseher und Bildschirme haben spezielle Energiesparmodi, die den Verbrauch um bis zu 30 Prozent senken können. Auch die Helligkeit zu reduzieren, hilft beim Stromsparen – gerade bei OLED- und LCD-Bildschirmen macht das einen großen Unterschied.
Zeitschaltuhren sorgen dafür, dass Geräte nur dann laufen, wenn sie wirklich gebraucht werden. So kann etwa das WLAN nachts automatisch abgeschaltet oder die Außenbeleuchtung genau gesteuert werden. So sparen Sie nicht nur Strom, sondern auch unnötige Kosten.
Elektrische Heizlüfter und Radiatoren sind extreme Stromfresser. Stattdessen besser auf eine effiziente Heizstrategie setzen: regelmäßiges Stoßlüften statt dauerhaft gekippter Fenster und richtig heizen.
Wenn Sie bereit sind, Ihren Alltag stärker anzupassen, können Sie Ihren Stromverbrauch stark senken und damit auch Ihre Kosten erheblich reduzieren. Aber: Diese 7 Tipps gehen über die üblichen Maßnahmen hinaus, denn sie helfen dabei, maximal Strom zu sparen.
Elektrische Durchlauferhitzer oder Boiler sind wahre Stromfresser. Wer einen hat, sollte ihn nicht dauerhaft laufen lassen, sondern nur bei Bedarf einschalten. Noch besser: Warmwasser so oft wie möglich über eine Zentralheizung oder Solarthermie beziehen, um Strom zu sparen. Extrem: Warmes Wasser nur in Ausnahmefällen verwenden.
Viele Haushaltsgeräte verbrauchen auch ausgeschaltet noch Strom. Mit einem Energiekostenmessgerät können Sie den Stromverbrauch messen und versteckte Stromfresser im Haushalt identifizieren. Geräte, die selten genutzt werden, können dann über schaltbare Steckdosenleisten oder Zeitschaltuhren komplett vom Netz getrennt werden, um den Stromverbrauch zu senken.
Nicht jede Mahlzeit muss auf dem Herd oder im Backofen zubereitet werden. Ein Dampfgarer oder ein Schnellkochtopf spart bis zu 70 Prozent Energie im Vergleich zu herkömmlichem Kochen. Effizienter als herkömmliche Elektroherde arbeiten Induktionsherde. So können Sie bei jedem Kochen Strom sparen.
Besitzen Sie eine Solaranlage oder einen Warmwasseranschluss? Dann können Sie eine Waschmaschine mit Warmwasseranschluss nutzen. Dadurch muss das Gerät das Wasser nicht selbst erhitzen, was den Stromverbrauch pro Waschgang um bis zu 50 Prozent reduziert und dabei hilft, die Stromkosten zu senken.
Heizen mit Strom ist teuer – insbesondere über Heizlüfter. Stattdessen kann durch kluge Temperatursteuerung und richtige Dämmung der Energiebedarf reduziert werden, sodass Sie Ihre Heizkosten senken.
Mit einer Balkon-Solaranlage lässt sich ein Teil des Strombedarfs selbst decken. Eine 800-Watt-Anlage kann im Jahr bis zu 816 kWh Strom erzeugen, was einer Ersparnis von rund 250 Euro entspricht. Das hilft nicht nur beim Stromsparen, sondern macht unabhängiger von steigenden Preisen.
Einige Geräte können durch Alternativen ersetzt werden. Ein Gaskocher statt Elektroherd, ein manueller Kaffeeaufbereiter statt Kaffeevollautomat oder ein Handmixer statt Standmixer können den Stromverbrauch senken. Je weniger elektrische Geräte genutzt werden, desto mehr Stromkosten können gesenkt werden.
Viele Lampen leuchten nur für die Atmosphäre – auch tagsüber. Wenn Sie stattdessen das Tageslicht ausnutzen und abends auf Kerzen setzen, können Sie Strom sparen und schaffen gleichzeitig eine gemütliche Stimmung. Geschickt platzierte Möbel und helle Wandfarben hellen jeden Raum auf.
Wie viel lässt sich maximal sparen? Die folgende Tabelle zeigt beispielhaft die jährlich mögliche Einsparung:
| Maßnahme | Ersparnis in kWh | Ersparnis in Euro (bei 39 Cent/kWh) |
|---|---|---|
Kühlschrank auf 7 Grad einstellen |
43 |
16,77 |
Wasser im Wasserkocher erhitzen |
29 |
11,31 |
Geschirrspüler nur voll beladen laufen lassen |
57 |
22,23 |
Sparduschkopf nutzen |
114 |
44,46 |
Waschmaschine auf 30 Grad nutzen |
71 |
27,69 |
Wäsche an der Luft trocknen |
143 |
55,77 |
LED-Lampen statt Halogen nutzen |
43 |
16,77 |
Fernseher nicht auf Stand-by lassen |
29 |
11,31 |
WLAN-Router nachts ausschalten |
23 |
8,97 |
Elektrogeräte richtig nutzen |
86 |
33,54 |
Backofen effizient einsetzen |
43 |
16,77 |
Displays und Ladegeräte nicht dauerhaft eingesteckt lassen |
20 |
7,80 |
Geschirr lufttrocknen lassen |
57 |
22,23 |
Kühlschrank clever einräumen |
43 |
16,77 |
Fernseher und Monitore in den Energiesparmodus versetzen |
57 |
22,23 |
Zeitschaltuhren für Elektrogeräte nutzen |
43 |
16,77 |
Clever heizen und lüften |
86 |
33,54 |
Warmwasser elektrisch nur gezielt nutzen |
200 |
78 |
Stromfresser gezielt messen und abschalten |
114 |
44,46 |
Alternative Kochmethoden nutzen |
86 |
33,54 |
Waschmaschine mit Warmwasser betreiben |
143 |
55,77 |
Raumtemperatur bewusst anpassen |
172 |
67,08 |
Eigenen Strom erzeugen |
250 |
97,50 |
Haushaltsgeräte auf Niedrigverbrauch umstellen |
86 |
33,54 |
Kühlschrank und Gefrierschrank clever kombinieren |
100 |
39 |
Die Gesamtersparnis hängt vom Haushaltsverbrauch ab. Diese Übersicht zeigt, wie viel ein Haushalt durch konsequentes Stromsparen einsparen kann. Wir nehmen eine durchschnittliche Ersparnis von 15 bis 25 Prozent an:
| Haushaltstyp | Durchschnittlicher Stromverbrauch | Ersparnis pro Jahr (15 bis 25 Prozent) | Neue Stromkosten nach Sparmaßnahmen |
|---|---|---|---|
1.500 kWh |
225 bis 375 kWh |
439 bis 497 Euro statt 525 Euro |
|
2.500 kWh |
375 bis 625 kWh |
731 bis 829 Euro statt 876 Euro |
|
4.500 kWh |
675 bis 1.125 kWh |
1.316 bis 1.492 Euro statt 1.575 Euro |
Nutzen Sie unabhängige Beratungen, um Ihren Stromverbrauch zu optimieren. Die Verbraucherzentrale gibt individuelle Tipps zum Stromsparen und zur Auswahl effizienter Geräte. Auf Stromspiegel.de können Sie Ihren Verbrauch mit Durchschnittswerten vergleichen. Der Stromspar-Check der Bundesregierung hilft Haushalten, Energiekosten zu senken. Das Portal Energiewechsel informiert über allgemeines Energiesparen, die Energiewende sowie Förderprogramme.
Gleich weiterlesen: Ein Smart Meter macht den Verbrauch transparent und zeigt Einsparpotenziale auf. Mit variablen Stromtarifen lassen sich Kosten gezielt steuern. Wer bewusst handelt, spart nicht nur Geld, sondern entlastet auch die Umwelt.
Mitarbeiterin im Online-Marketing & E-Commerce
Mit besonderem Fachwissen in den Bereichen Strom und Energiesparen entwickelt sie zielgerichtete Strategien, um Menschen für effiziente Energienutzung und nachhaltige Lösungen zu sensibilisieren. Mit ihrer Expertise verbindet sie digitale Kommunikation mit praxisnahen Tipps, die sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen zugutekommen.
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