Temperatur optimieren
Raumtemperaturen und Heizzeiten anpassen, um Heizkosten zu senken.
Die Heizkosten sind ein großer Bestandteil der Haushaltsausgaben – doch durch richtiges Heizen lassen sich Heizkosten sparen. Unsere Tipps helfen dabei.
Raumtemperaturen und Heizzeiten anpassen, um Heizkosten zu senken.
Mit programmierbaren Thermostaten und hydraulischem Abgleich effizient heizen.
Feuchtigkeit und Schimmelbildung effektiv vorbeugen und vermeiden.
Wärmeverluste durch Dämmmaßnahmen, Reflexionsfolien und dichte Fenster reduzieren.
Individuelle Sparpotenziale durch Expertenberatung und moderne Messtechniken erkennen.
Jeder Raum benötigt eine andere Temperatur. Richtig heizen bedeutet für jeden Raum eine andere Optimaltemperatur: 20 Grad Celsius im Wohnzimmer, 16 bis 18 Grad im Schlafzimmer und 23 Grad im Bad. Wenig genutzte Räume wie Flure kommen mit 16 bis 17 Grad aus. Wenn Sie die Temperaturen entsprechend anpassen und Türen geschlossen halten, können Sie spürbar Heizkosten senken. Achtung: Bitte nicht unter 16 Grad Celsius absenken – Schimmelgefahr!
Gasheizungen arbeiten am effizientesten, wenn sie gleichmäßig laufen. Richtig heizen mit Gas heißt deshalb: Raumtemperaturen anpassen, Heizkörper entlüften und Stoßlüften statt Fenster kippen. Smarte Thermostate helfen, Gas zu sparen.
Wer sparsam heizen möchte, sollte die Heizung frühzeitig herunterdrehen, ungenutzte Räume nur minimal beheizen und nachts die Temperatur absenken. Außerdem ist es sinnvoll, Heizkörper freizuhalten, Türen zwischen warmen und kalten Räumen zu schließen und Wärmeverluste durch dichte Fenster und Türen zu vermeiden.
Ja, jedoch ist es energieeffizienter, die Heizung gezielt zu steuern. Senken Sie nachts oder bei längerer Abwesenheit die Temperatur ab, aber nicht unter 16 Grad Celsius, um Schimmelbildung zu vermeiden. Smarte Thermostate sind hier eine gute Lösung, um richtig zu heizen und dabei die Heizkosten zu senken.
Effizientes Heizen ist der Schlüssel zu niedrigeren Energiekosten. Schon kleine Änderungen im Heizverhalten können Ihre Rechnung spürbar senken. Mit unseren Tipps zum Heizkostensparen optimieren Sie Ihren Verbrauch und sparen bares Geld – ganz ohne Komfortverlust.
Die folgende Tabelle aus dem Heizspiegel 2024 zeigt, wie sich die Heizkosten für eine 70-m²-Wohnung im Mehrfamilienhaus über die letzten Jahre entwickelt haben. Besonders der starke Anstieg in den vergangenen Jahren verdeutlicht, warum es sich lohnt, bewusst und sparsam zu heizen.
| Abrechnungsjahr | Erdgas | Heizöl | Fernwärme | Wärmepumpe | Holzpellets |
|---|---|---|---|---|---|
Prognose 2024 |
1.005 € |
1.095 € |
1.335 € |
750 € |
785 € |
2023 |
1.330 € |
1.140 € |
1.100 € |
910 € |
840 € |
2022 |
1.475 € |
1.400 € |
1.015 € |
1.260 € |
1.050 € |
2021 |
820 € |
945 € |
965 € |
840 € |
580 € |
2020 |
685 € |
625 € |
945 € |
780 € |
570 € |
2019 |
720 € |
855 € |
890 € |
735 € |
590 € |
2018 |
700 € |
845 € |
860 € |
685 € |
– |
2017 |
750 € |
750 € |
895 € |
– |
– |
2016 |
810 € |
665 € |
930 € |
– |
– |
2015 |
835 € |
755 € |
965 € |
– |
– |
2014 |
825 € |
930 € |
965 € |
– |
– |
Wenn Sie bewusst heizen, können Sie Heizkosten sparen, ohne Komfort zu verlieren. Mit einfachen Verhaltensänderungen und einem abgestimmten Heizrhythmus können Sie den Verbrauch spürbar senken. Wer wissen möchte, wie man am besten heizen kann, findet hier wertvolle Tipps.
Räume, die Sie selten nutzen – zum Beispiel Abstellräume oder Flure – müssen nicht auf wohlige Wärme beheizt werden. Eine Grundtemperatur von 16 bis 17 Grad Celsius reicht aus, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden und gleichzeitig möglichst wenig Energie zu verbrauchen.
Heizkörper strahlen auch nach dem Abschalten noch Wärme ab. Drehen Sie Ihre Heizung bereits eine Stunde vor dem Schlafengehen oder Verlassen des Hauses herunter, um Energie zu sparen, ohne dass es ungemütlich wird.
Passen Sie die Heizleistung an Ihre Tagesroutine an. Tagsüber reichen oft niedrigere Temperaturen, während es morgens und abends etwas wärmer sein darf. Programmierbare Thermostate können hier Abhilfe schaffen und Heizkosten senken. Sie brauchen sich dann auch nicht zu fragen, welche Stufe für richtiges Heizen gerade die optimale ist. Stattdessen sparen Sie einfach Geld, weil die Thermostate sich vollautomatisch und effizient um Ihr Wohlfühlklima kümmern.
Moderne Technik kann den Energieverbrauch erheblich senken. Ob smarte Thermostate, ein hydraulischer Abgleich oder effiziente Heizsysteme – mit diesen Maßnahmen können Sie automatisch richtig heizen, Ihre Heizkosten senken und langfristig nachhaltiger leben.
Mit intelligenten Thermostaten lässt sich die Heizleistung automatisch anpassen. Sie programmieren Heizzeiten nach Ihrem Tagesablauf und helfen so, bis zu 10 % Energie zu sparen. Besonders praktisch: Viele Modelle lassen sich per App steuern.
Wie heizt man richtig? Es kommt auf die optimale Raumtemperatur an: 20 Grad Celsius im Wohnzimmer, 16 bis 18 Grad im Schlafzimmer und 23 Grad im Bad sind gute Richtwerte. Wer besonders viel Heizkosten sparen möchte, passt die Soll-Temperatur so weit nach unten an, dass alle Bewohner es gerade noch als warm genug empfinden.
Steigende Heizkosten? Oft liegt es an Luft in den Heizkörpern, die die Wärmeleistung mindert. Entlüften Sie die Heizung idealerweise vor Beginn der Heizperiode und prüfen Sie danach den Wasserdruck. So bleibt die Heizleistung effizient und Sie sparen Heizkosten.
Ein hydraulischer Abgleich sorgt dafür, dass jeder Heizkörper genau die Menge an Wärme bekommt, die er benötigt. Das verhindert überhitzte oder unterversorgte Räume und kann die Heizkosten senken. Diese Maßnahme ist besonders in Altbauten sinnvoll.
Moderne Brennwerttechnik spart bis zu 30 Prozent Energie im Vergleich zu veralteten Heizsystemen. Wer langfristig sparen möchte, kann zudem über Hybridheizungen oder Wärmepumpen nachdenken.
Fußbodenheizungen arbeiten mit niedrigen Vorlauftemperaturen und sind dadurch besonders effizient, aber im Vergleich zu klassischen Heizkörpern auch träger, wenn es um die Änderung der Soll-Temperatur geht. Richtig heizen bedeutet hier, die Temperatur konstant zu halten, statt sie hoch- und runterzuregeln. Achten Sie darauf, keine dicken Teppiche über die Heizung zu legen, da diese die Wärmeabgabe blockieren.
Dämmstoffe hinter Heizkörpern reflektieren Wärme zurück in den Raum. Auch Heizungsrohre sollten in unbeheizten Räumen isoliert werden, um Wärmeverluste zu vermeiden.
Nicht jeder kann die Heizungsanlage selbst modernisieren. Dennoch gibt es auch in einer Mietwohnung viele Möglichkeiten, um richtig zu heizen und die Heizkosten zu senken:
Wenn die Temperaturen draußen unter den Gefrierpunkt sinken, braucht es besondere Maßnahmen, um effizient zu heizen, ohne unnötig Energie zu verschwenden. Gleichzeitig muss Schimmelbildung vermieden werden. Wie heizt man also richtig im Winter? Diese fünf Tipps helfen Ihnen, Ihr Zuhause effizient warmzuhalten.
Drehen Sie die Heizung nicht zu stark herunter, wenn es draußen extrem kalt ist. Sinkt die Raumtemperatur unter 16 Grad Celsius, kann sich Feuchtigkeit an kalten Wänden niederschlagen – ein idealer Nährboden für Schimmel. Eine konstante Grundwärme hilft, das zu vermeiden.
Auch im Winter ist regelmäßiges Lüften wichtig, um Feuchtigkeit aus der Luft zu entfernen. Lüften Sie mehrmals täglich für 5 bis 10 Minuten stoßweise und drehen Sie dabei die Heizkörper herunter. Lassen Sie Fenster nicht dauerhaft gekippt – das kühlt die Wände aus und erhöht den Heizbedarf.
Damit Heizkörper die Wärme optimal abgeben, sollten sie nicht durch Möbel oder Vorhänge verdeckt werden. Abends helfen geschlossene Vorhänge und Rollläden, die Wärme im Raum zu halten und Heizkosten zu senken.
Kochen, Duschen und sogar Atmen erzeugen Feuchtigkeit. Besonders im Winter sammelt sie sich schnell in den Räumen. Verwenden Sie ein Hygrometer, um die Luftfeuchtigkeit zu messen – ideal sind 40 bis 60 Prozent. Falls nötig, helfen Luftentfeuchter oder eine bessere Lüftungsstrategie. Achtung: Eine Luftfeuchtigkeit von 70 Prozent oder mehr begünstigt Schimmelbildung.
Stellen Sie keine großen Möbel direkt an kalte Außenwände. Die Luft muss dort zirkulieren können, um Feuchtigkeitsansammlungen und Schimmelbildung zu verhindern. Ein Abstand von mindestens 5 Zentimetern zwischen Wand und Möbelstücken ist ideal, um Schimmel vorzubeugen.
Richtiges Heizen reduziert den Wärmebedarf spürbar. Wenn Sie Ihren Energieverbrauch noch weiter senken möchten, identifizieren Sie Stromfresser im Haushalt und stöbern Sie in unseren Tipps zum Stromsparen nach einfachen Maßnahmen für weniger Stromverbrauch.
Wer richtig heizen und langfristig Heizkosten sparen möchte, kann auch auf professionelle Beratung zurückgreifen. Unabhängige Energieexperten analysieren Ihren Heizbedarf und geben Ihnen auf Ihren Einzelfall zutreffende Tipps, um effizienter zu heizen.
Ein guter erster Anlaufpunkt dafür ist die Verbraucherzentrale. Dort erhalten Sie eine persönliche Beratung zu Themen wie sparsames Heizen, Heiztechnik-Optimierung oder Fördermöglichkeiten für Sanierungen. Insbesondere, wenn Sie in einem älteren Gebäude wohnen, lohnt sich meist eine Energieberatung vor Ort. Sie zeigt auf, wo Wärme entweicht und wie Sie durch kleine Maßnahmen wie smarte Thermostate oder bessere Dämmung noch mehr Heizkosten sparen können.
Unseren Kunden in Thüringen bieten wir zusätzlich die TEAG Zuhause-Beratung an. Dieser Service unterstützt Sie dabei, Einsparpotenziale in Ihrem Haushalt aufzudecken – von der Optimierung der Heiztechnik bis hin zu Dämmmaßnahmen. Die Beratung findet direkt bei Ihnen zu Hause statt und hilft Ihnen, Ihren Energieverbrauch nachhaltig zu senken.
Wie die TEAG Zuhause-Beratung genau funktioniert und wie unsere Energieberater Sie vor Ort unterstützen, sehen Sie hier:
Undichte Fenster, schlecht gedämmte Wände oder unzureichend isolierte Dächer führen dazu, dass wertvolle Heizenergie verloren geht. Wenn Sie effizient heizen möchten, sollten Sie ganz genau wissen, ob Ihr Haus davon betroffen ist und wo diese Schwachstellen liegen. Doch wie heizt man richtig, wenn die Wärme unbemerkt entweicht?
Moderne Messtechniken helfen, Wärmeverluste sichtbar zu machen. Mit einer BlowerDoor-Analyse lässt sich erkennen, wo unkontrollierte Luftströme entstehen. Eine Gebäudethermografie zeigt, an welchen Stellen das Haus unnötig Energie verliert.
Wer diese Verluste kennt, kann gezielt Maßnahmen ergreifen, um die Wärmeverluste im Haushalt zu beseitigen und dauerhaft Heizkosten zu senken. Durch Verbesserungen wie Dämmmaßnahmen, dichte Fenster oder moderne Heiztechnik lässt sich der Energieverbrauch deutlich reduzieren. So steigern Sie nicht nur die Effizienz Ihres Zuhauses, sondern auch Ihren Wohnkomfort.
Mitarbeiterin im Online-Marketing & E-Commerce
Mit besonderem Fachwissen in den Bereichen Strom und Energiesparen entwickelt sie zielgerichtete Strategien, um Menschen für effiziente Energienutzung und nachhaltige Lösungen zu sensibilisieren. Mit ihrer Expertise verbindet sie digitale Kommunikation mit praxisnahen Tipps, die sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen zugutekommen.
Weitere Informationen über Lara Hundt LinkedIn