Leckagen erkennen
BlowerDoor-Tests prüfen die Luftdichtheit eines Gebäudes und machen Leckagen durch Unterdruck sichtbar.
Ein BlowerDoor-Test zeigt, wie luftdicht ein Gebäude ist. So lassen sich Lecks finden und Energieverluste vermeiden. Wir zeigen, was der Test bringt.
BlowerDoor-Tests prüfen die Luftdichtheit eines Gebäudes und machen Leckagen durch Unterdruck sichtbar.
Ein BlowerDoor-Test dauert vor Ort etwa zwei bis drei Stunden. Während der Test läuft, werden undichte Stellen im Gebäude messbar.
Für Neubauten oft verpflichtend und bei Bestandsgebäuden sinnvoll, um die Energieeffizienz zu verbessern.
KfW-Standards wie KfW 40, KfW 55 und KfW 70 setzen einen BlowerDoor-Test voraus, um Fördermittel zu erhalten.
TEAG bietet BlowerDoor-Tests ab 299 Euro an, mit verschiedenen Paketen und optionaler ThermografieAnalyse.
Fensterrahmen, Dachanschlüsse, Rohrdurchführungen, Lüftungsanlagen und Steckdosen.
Ein BlowerDoor-Test deckt unbemerkte Leckagen in der Gebäudehülle auf und zeigt, wo Energie verloren geht. Durch die Optimierung der Luftdichtheit lassen sich Heizkosten senken, der Wohnkomfort erhöhen und Schimmelbildung vermeiden. Besonders bei Neubauten oder Sanierungen ist solch ein Luftdichtheitstest sinnvoll
Ein gutes Ergebnis eines BlowerDoor-Tests hängt vom Gebäudetyp ab. Für Neubauten nach KfW-Standard 55 ist ein n50-Wert von maximal 1,5 Luftwechseln pro Stunde vorgeschrieben. Niedrigere Werte gelten als besonders energieeffizient.
Ein BlowerDoor-Test ist Pflicht bei bestimmten KfW-Förderprogrammen wie KfW 40, KfW 55 und KfW 70. Auch das Gebäudeenergiegesetz (GEG) verlangt den Nachweis der Luftdichtheit bei besonders energieeffizienten Neubauten oder umfassenden Sanierungen.
Ein BlowerDoor-Test lohnt sich für Bauherren, Hausbesitzer und Sanierer, die Energiekosten reduzieren und den Wohnkomfort verbessern möchten. Auch bei geplanten Förderanträgen ist der Test sinnvoll, um die Anforderungen an die Luftdichtheit zu erfüllen.
Ein BlowerDoor Test misst, wie luftdicht ein Gebäude ist. Dazu wird eine Tür mit einem Ventilator versehen, der Luft ins Gebäude bläst oder absaugt. So entsteht ein Druckunterschied, der Leckagen sichtbar macht. Diese Prüfung ist entscheidend, um ungewollte Wärmeverluste zu erkennen und Energiekosten zu senken.
Ein BlowerDoor-Test ermittelt die Luftdichtheit eines Gebäudes. Durch die gezielte Unterdruckerzeugung werden Leckagen aufgespürt. Der gesamte Prozess vor Ort dauert etwa zwei bis drei Stunden und umfasst mehrere Schritte.
Vor der BlowerDoor-Messung müssen alle äußeren Öffnungen wie Fenster und Außentüren geschlossen werden, um eine realistische Prüfung der Luftdichtheit zu ermöglichen. Innentüren bleiben offen, damit sich der Druck gleichmäßig verteilt. Lüftungsanlagen und Abluftsysteme werden abgeschaltet, da sie das Ergebnis beeinflussen könnten. Auch offene Kamine oder Luftkanäle sollten geprüft werden. Erst nach diesen Vorbereitungen kann die Messung starten.
Für einen korrekten BlowerDoor-Test-Ablauf wird ein leistungsstarker Ventilator in eine Außentür eingesetzt und mit einer luftdichten Plane fixiert. Über Sensoren werden die Druckveränderungen im Inneren des Gebäudes erfasst, während der Ventilator Luft ausbläst. Die Messgeräte werden vorab kalibriert, um präzise Werte zur Luftdichtheit zu erhalten. Diese Installation bildet die Grundlage für die anschließende Messung und die Ortung von Leckagen.
Sobald das System installiert ist, beginnt die eigentliche Messung. Der Ventilator erzeugt einen Unterdruck, wodurch Luft durch undichte Stellen im Gebäude strömt. Sensoren erfassen die Druckunterschiede und ermöglichen eine genaue Analyse der Luftdichtheit.
Während der BlowerDoor-Test läuft, werden undichte Stellen im Gebäude messbar. Mithilfe von Anemometern lässt sich feststellen, wo Luft unkontrolliert eintritt. Besonders häufig treten Lecks an Fenstern, Türen, Dachanschlüssen und Rohrdurchführungen auf. Große Undichtigkeiten können sofort erkannt und dokumentiert werden, während kleinere Lecks eine noch genauere Analyse erfordern. Die gesammelten Daten dienen als Grundlage für Maßnahmen zur Verbesserung der Luftdichtheit.
Nach Abschluss der Messung werden die erfassten Werte analysiert und in einem Prüfbericht zusammengefasst. Der Bericht zeigt, ob das Gebäude die vorgeschriebenen Grenzwerte zur Luftdichtheit erfüllt und wo Verbesserungen nötig sind. Falls Undichtigkeiten festgestellt wurden, lassen sich daraus konkrete Maßnahmen zur Optimierung der Gebäudehülle ableiten. Diese Dokumentation ist besonders für Förderprogramme und Energieeffizienz-Nachweise wichtig.
Eine BlowerDoor-Messung ist sowohl für Neubauten als auch für Bestandsgebäude eine sinnvolle Maßnahme, um die Luftdichtheit zu prüfen und Energieverluste aufzudecken.
Bei älteren Gebäuden hilft ein BlowerDoor-Test, versteckte Leckagen in der Gebäudehülle zu finden. Besonders vor einer energetischen Sanierung ist das Differenzdruck-Messverfahren nützlich, um undichte Stellen an Fenstern, Türen oder Dachanschlüssen aufzuspüren.
Nach Abschluss der Sanierung kann eine zweite Messung sicherstellen, dass die durchgeführten Maßnahmen die gewünschte Wirkung erzielt haben.
Für Neubauten ist der Test bereits während der Bauphase empfehlenswert, um frühzeitig Undichtigkeiten zu erkennen und bei Bedarf zu beheben. Spätestens vor dem Einzug ist die Messung wichtig, um die Luftdichtheit gemäß den gesetzlichen Vorgaben nachzuweisen.
Zudem ist die Messung eine Voraussetzung für verschiedene KfW-Förderprogramme, da sie die Energieeffizienz des Gebäudes bestätigt.
Ein BlowerDoor-Test ist für verschiedene KfW-Effizienzhaus-Programme vorgeschrieben. Er dient als Nachweis für die Luftdichtheit eines Gebäudes und ist eine zentrale Voraussetzung für Fördermittel.
Gut zu wissen: Seit Inkrafttreten des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) im November 2020 basiert die Prüfung auf der DIN EN 9972:2018-12. Diese Norm regelt die Messverfahren zur Luftdichtheit von Gebäudehüllen und ersetzt frühere Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV).
Ein BlowerDoor-Test ist erforderlich für folgende KfW-Förderprogramme:
Diese Programme setzen eine hohe Energieeffizienz voraus, weshalb der Nachweis der Luftdichtheit verpflichtend ist. Darüber hinaus besteht die KfW 55 BlowerDoor-Test-Pflicht weiterhin, da hier besonders strenge Anforderungen an die Luftdichtheit gelten. Auch für den Standard KfW 70 ist der Test erforderlich, um von den Fördermitteln profitieren zu dürfen.
Für einige Förderprogramme ist ein BlowerDoor-Test nicht zwingend vorgeschrieben, kann aber Vorteile bringen:
Hier liegt der Fokus eher auf der allgemeinen Energieeinsparung, sodass eine Luftdichtheitsprüfung nicht als Voraussetzung gilt. Dennoch kann eine Blower-Door-Messung helfen, Leckagen zu identifizieren und die Energieeffizienz zu verbessern.
Das GEG fordert eine dauerhaft luftundurchlässige Gebäudehülle, um Wärmeverluste zu minimieren. Der BlowerDoor-Test überprüft, ob diese Vorgaben eingehalten werden. Die DIN EN 9972:2018-12 legt fest, wie die Messungen durchgeführt werden:
Durch diese Anpassung wird der Test realistischer und spiegelt die tatsächliche Luftdichtheit eines Gebäudes besser wider.
TEAG bietet BlowerDoor-Messungen in Thüringen an – wahlweise als Basis- oder Plus-Variante mit Leckageortung. Zusätzlich können Sie eine Gebäudethermografie kombinieren, um direkt auch Wärmebrücken sichtbar zu machen.
Als TEAG-Kunde sparen Sie jeweils 15 Euro.
Diese BlowerDoor-Tests sind ideal, um Luftundichtigkeiten effektiv zu erkennen und die Energieeffizienz des Gebäudes zu steigern. Zwar können Sie diesen Service aktuell nur in Thüringen in Anspruch nehmen, dafür stehen unsere Tarife für Ökostrom und Erdgas bundesweit zur Verfügung.
Mit einer BlowerDoor-Messung werden oft typische Schwachstellen aufgedeckt, die für Wärmeverluste im Haus verantwortlich sind. Fünf der häufigsten Problembereiche sind:
Undichte Fensterrahmen und Türdichtungen führen zu Zugluft und Energieverlusten. Ein Austausch oder Nachdichten verbessert die Dämmung deutlich.
Unzureichend abgedichtete Dachübergänge lassen warme Luft entweichen. Hier entstehen oft erhebliche Wärmeverluste, die sich auch auf das Heizen auswirken.
Leitungen, die durch Wände und Decken führen, bieten potenzielle Eintrittsstellen für Luft. Diese Bereiche sollten sorgfältig abgedichtet werden, um Gas zu sparen und Heizkosten zu senken.
Offene Kamine, Abluftventile oder Lüftungsanlagen ohne Rückschlagklappen sind häufige Schwachstellen. Sie lassen unkontrolliert Luft entweichen, was den Energiebedarf erhöht.
Besonders in Altbauten sind Steckdosen und Installationen in Außenwänden oft nicht ausreichend abgedichtet. Diese kleinen Lecks summieren sich zu beachtlichen Energieverlusten.
Ein BlowerDoor-Test ist ein nützliches Werkzeug, um die Luftdichtheit eines Gebäudes zu prüfen und Energielecks aufzuspüren. Indem typische Schwachstellen wie Fensterrahmen, Dachanschlüsse oder Rohrdurchführungen identifiziert werden, lässt sich die Gebäudehülle nachhaltig verbessern. So profitieren Hausbesitzer nicht nur von einem höheren Wohnkomfort, sondern auch von einer spürbaren Senkung ihrer Energiekosten.
Produktmanagerin
Charlotte Kalden ist Produktmanagerin für Strom und Erdgas und spezialisiert auf dynamische sowie variable Stromtarife und Energiedienstleistungen. Sie entwickelt innovative Tarifmodelle, die flexibel auf Markt- und Verbrauchsschwankungen reagieren. Dabei legt sie großen Wert darauf, Kunden nachhaltige und wirtschaftliche Energielösungen anzubieten.
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